Einige technische Merkmale von NIVIS

  • Mit NVIS erreicht man die Bereiche der Skip-Zone, wenn andere Wege versagen (VHF-/UHF-Verbindungen, Kurzwelle 80m / 40m und die anderen Bänder außer 60m, Satellitenverbindungen).
  • NVIS benötigt keine Netzwerkstrukturen wie Satellitenverbindungen oder Repeater. Zwei autonome NVIS-Stationen können ohne weitere Unterstützung weitgehend eine sichere Verbindung herstellen und  aufrechterhalten.
  • Reine NVIS-Verbindungen (ohne Bodenwelleneinfluß) sind beim Empfang relativ frei von Schwunderscheinungen (Fading).
  • Antennen können relativ einfach montiert werden, ein simpler Dipol macht seine Arbeit und kann, bei geringem Zeit- und Personalaufwand, leicht errichtet werden. Notfalls durch eine Person.
  • Niedrig gelegene Gebiete in gebirgiger Umgebung sind für eine Verbindung kein Problem.
  • Der Ausbreitungsweg ist kurz und direkt und mit geringer Streckendämpfung, trotz der dazwischen liegenden D-Schicht.
  • NVIS Technologien können Störungen und Rauschen verringern und somit das Signal/Rausch - Verhältnis deutlich verbessern.
  • Die geringe Streckendämpfung und das gute Signal/Rausch-Verhältnis ermöglichen ein Arbeiten mit geringer Leistung, d.h. notfalls auch mit Solarstrom betriebenem Equipment (TRX, Laptop). Unterstützt wird dies noch weiter durch digitale Betriebsarten (JT65, etc.), welche noch Signale unterhalb der Rauschgrenze dekodieren.
  • Für optimale NVIS-Verbingen sollten beide Stationen den vorgenannten Kriterien genügen, d.h. insbesondere vertikal abstrahlende Antenne haben und die gängigen digitalen Betriebsarten können.
  • Da das 60m -Band in der Mitte des NVIS-Spektrums liegt (2-10 MHz), sollten i.d.R. Tag und Nacht Verbindungen möglich sein.

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Quellen:

[1] James R. Glover, WB5UDE, NVIS: Near Vertical Incidence Skywave, http://www.qsl.net/wb5ude/nvis/#nvisprop ; Dank an James R. Glover,WB5UDE, aus dessen lesenswertem Beitrag hier reichlich geschöpft wurde. Dort lässt sich das Thema noch weit fundierter nachlesen, zudem werden die weiteren technischen Konsequenzen ('NVIS-Technologie') ausführlich dargestellt.

[2] Tom Kamp, DF5FL, 60m-Band: Chancen für NVIS, CQ-DL, 2-2017, S. 48ff.


 

German Amateur Radio Club
AVSK / DARC F34
Region Schwalm Knüll

 

Silent Key, Georg, DL7MAL

+ 24.12.2017

 


 

OV-Frequenzen
2m: 144,650 MHz
Echolink-Node 607799
70cm:        434,700 MHz

 

DMR-Relais

Ausgabe:          439,950 MHz
Eingabe: 430,550 MHz

 

D-Star-Relais

Ausgabe:          439,5625 MHz
Eingabe: 431,9625 MHz


 

Geschichte der FM-Relais in DL.


 

Geografische Daten AVSK
QTH-Loc.: JO4ØRV
Long: 9.41835E ; 9º25’6”
Lat: 50.91304N ;50º54’47”
Höhe(NN): 600 m

 

OV-Abende F34

Die Funkamateure und Freunde des OV Schwalm-Knüll treffen sich gewöhnlich an jedem ersten Freitag im Monat um 20.00 Uhr im neuen OV-Lokal  Hotel Restaurant Rosengarten in Schwalmstadt-Ziegenhain.


 

Bildnachweis

Die Bilder dieser Webseite sind im Laufe der Zeit durch die Ortsverbandsmitglieder entstanden.