Amateurfunk und das RaspberryPi Linux - System

Der RaspberryPi ist eine günstiges und hard- wie softwaremäßig stark unterstütztes Experimentiersystem auf der Basis der Linux-Distribution Debian. Zusammen mit der Programmiersprache Python, I2C-Hardwaremodulen und den vielen bereits kompilierten Programm-Bibliotheken wird auf sehr schnelle Art und Weise die Realisierung kleinerer und größererer Projekte eröffnet.

Mit der Benutzeroberfläche IPython, das i steht für interaktiv, wird dann der RaspberryPi zu einer richtigen Bastelkiste. Da inzwischen die Version2 des RaspberryPi mit einer deutlich schnelleren Grafik zur Verfügung steht, ist die web- und damit serverbasierte Benutzeroberfläche von IPython, IPython-Notebook, empfehlenswert. Mit ihr wird das Schreiben, Testen und Verwalten von Python-Programmen nochmals deutlich erleichtert. 

Einführende Kurse zu Python gibt es viele im Netz. Nicht nur für Physikstudenten hat die Universität Zürich (UZH) eine Einführung in Python mit der interaktiven Benutzeroberfläche IPython im Netz verfügbar gemacht. Eine weitere deutsche Einführung findet man hier. Eine englische Einführung  findet man unter http://learnpythonthehardway.org.

"Bringing the Software as near as possible to the antenna."

Zunächst einmal hat Python so viel oder wenig mit Amateurfunk zu tun wie ein Lötkolben mit dem Funken. Die Programmiersprache Python hat aber Eigenschaften, die sie im Zuge des revolutionären technologischen Wandels der Funktechnik, hin zum Software Defined Radio (SDR), vielleicht als grundlegende Programmiersprache für Amateurfunker auszeichnet. Diese Eigenschaften werden ihr durch leistungsfähige Bibliotheken mathematische Funktionen, insbesondere zur Verarbeitung von Quadratur (IQ) - Signalen verliehen. Diese Bibliotheken sind i.d. Regel maschinennah geschrieben, d.h. sie laufen sehr schnell ab, und liegen bereits fix und fertig kompiliert vor. Unter Python können diese Bibliotheken dann wie eigene Python-Module verwendet werden.  

Beispielhaft für diese Technologie steht GNU-Radio, welches sich eben dieser Technik bedient und umfangreiche Signalverarbeitungsfunktionen über Python sowie eine grafische Benutzeroberfläche (ebenfalls unter Python generiert) zur Verfügung stellt. Damit lassen sich ganze Empfänger bzw. Sender über geeignete Signalverarbeitungsmodule zusammenstellen und in Betrieb nehmen. Als Hardware benötigt man dazu eine Rechneranordnung mit der Fähigkeit, die Software -Signalverarbeitung in Echtzeit, d.h. sehr schnell, ablaufen zu lassen. Moderne SDR-Sende-Empfänger sind gemäß diesem Konzept realisiert. SDR-Hardware dafür steht in zunehmendem Maß zur Verfügung. (vgl. z.B. greatscottgadgets.com/sdr/ mit ausgezeichneten Erläuterungen zur Theorie und Praxis von SDR!)

(Dazu noch eine Anmerkung: Wer einen gängigen SDR Transceiver am Markt kauft und betreibt, bemerkt von alledem nur sehr wenig. Hier erscheint der Transceiver zunächst wie er immer war, Sender, Empfänger, Taste, Mikrophon und Antenne brauchts immer. Der - geringe - Unterschied macht sich deutlich an der Benutzeroberfläche, welche i.d. Regel auf einem PC-Bildschirm sich darstellt. Aber hier gibt es i.d.R. auch nichts zu programmieren, sondern das Programm (z.B. SDR-Radio) erledigt die Signalverarbeitung im Hintergrund, welche bei GNU-Radio offen liegt und dem Zugriff zugänglich ist. Hier wird die SDR-Technik erst experimentell, da man die einzelnen Funktionsgruppen eines Empfängers bzw. Senders gezielt verändern kann. Bei den fertigen SDR - Geräten liegt der Schwerpunkt auf einer für den normalen Betrieb als auch für Contests geeignete Funktionalität für die Betriebstechnik.)


 

German Amateur Radio Club
AVSK / DARC F34
Region Schwalm Knüll

 


 

OV-Frequenzen
2m: 144,650 MHz
Echolink-Node 607799
70cm:        434,700 MHz

 

DMR-Relais

Ausgabe:          439,950 MHz
Eingabe: 430,550 MHz

 

D-Star-Relais

Ausgabe:          439,5625 MHz
Eingabe: 431,9625 MHz


 

Geschichte der FM-Relais in DL.


 

Geografische Daten AVSK
QTH-Loc.: JO4ØRV
Long: 9.41835E ; 9º25’6”
Lat: 50.91304N ;50º54’47”
Höhe(NN): 600 m

 

OV-Abende F34

Die Funkamateure und Freunde des OV Schwalm-Knüll treffen sich gewöhnlich an jedem ersten Freitag im Monat um 20.00 Uhr im neuen OV-Lokal  Hotel Restaurant Rosengarten in Schwalmstadt-Ziegenhain.


 

Bildnachweis

Die Bilder dieser Webseite sind größtenteils nach 2009 auf den Fielddays des Ortsverbandes F34 von Michael, DL6ABN, gemacht worden. Tnx Michael !